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Breite Front gegen Gebühren [10. Juni 2011]

Nach dem Vorschlag des Potsdamer Uni-Präsidenten, wegen der absehbaren Finanzmisere im Land über Modelle von Studiengebühren nachzudenken, hat es zahlreiche Gegenstimmen gegeben. SPD-Abgeordnete sieht den Bund in der Pflicht

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein hat sich gegen Studiengebühren in Brandenburg ausgesprochen. Angesichts der Befürchtungen von Brandenburger Hochschulen, dass wegen der Haushaltslage ein Studienplatzabbau droht, forderte sie ein verstärktes Engagement des Bundes für die Hochschulen. „Gebühren für Studierende lösen das Problem für die Hochschulen nicht. Brandenburg steht mit seinen Problemen bei der Hochschulfinanzierung keineswegs alleine da“, sagte Wicklein. Der geschäftsführende Präsident der Potsdamer Universität, Thomas Grünewald, hatte vor dem Hintergrund der geplanten 27-Millionen-Sperre für den Wissenschaftsbereich ein Nachdenken über Gebührenmodelle angeregt (PNN berichteten).

Wicklein erinnerte daran, dass bis 2015 bundesweit bis zu 700 000 weitere zusätzliche Studienanfänger erwartet werden – 200 000 mehr als bisher angenommen. „Klar muss sein: Wir wollten mehr Studierende und bessere Studienbedingungen, das war zwischen Bund und Ländern mit den Hochschulpakten verabredet.“ Jetzt stehe die Bundesregierung in der Verantwortung, diese positive Entwicklung auch finanziell abzusichern.

Der Studierendenausschuss der Universität Potsdam (AStA) hat sich „fassungslos“ über die Gebührendebatte gezeigt. Uni-Präsident Grünewald ziehe angesichts der Sparvorgaben nun „widersinnige Konsequenzen“. Die Idee von Studienguthaben habe sich in in anderen Bundesländern nicht bewährt, sagte Malte Jacobs vom AStA. „Jetzt eine solche veraltete Idee wieder hervorzuholen, zeugt von absoluter Realitätsferne.“

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Prüfungen auch nach Fristende [27. Mai 2011]

Universität lenkt bei Diplom und Magister ein

Die Leitung der Universität Potsdam hat auf die Kritik um die Prüfungsfristen der auslaufenden Diplom- und Magisterstudiengänge reagiert. Wie gestern bekannt wurde, hat die Hochschule Schritte zur Entspannung der Situation eingeleitet. In einer hochschulöffentlich verschickten Email heißt es, dass die Prüfungsausschüsse gewisse Ermessensspielräume erhalten sollen, um Prüfungen auch nach den engen Fristen zu ermöglichen. Uni-Sprecherin Birgit Mangelsdorf kündigte in diesem Zusammenhang „großzügige Einzelfallprüfungen“ an. Studierende, die einen Großteil der Prüfungsnachweise zusammen hätten, würde es in jedem Fall ermöglicht, ihre Prüfung abzulegen. „Soweit Spielräume vorhanden sind, sollten diese großzügig im Sinne der Studierenden genutzt werden“, schreibt Uni-Präsident Thomas Grünewald in der Mail.

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Das Neue Palais wird zum Festplatz für Studenten [27. Mai 2011]

Alle Potsdamer Studenten auf eine Party zu bekommen ist eine kaum zu bewältigende Aufgabe. Zu verstreut bewegen sich die rund 20.000 Studis über die zahlreichen Uni-, FH- und HFF-Standorte. Das Hochschulsommerfest soll die schwirrenden Studenten unter einem großen Open-Air-Dach vereinigen.

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Diplom-Kandidaten fliegen raus [23. Mai 2011]

Studenten der Universität Köln, die noch in Magister- und Diplomstudiengängen stecken, können zwangsexmatrikuliert werden. Dies hat nun eine rechtliche Prüfung ergeben. Wie die SZ bereits berichtete, war für 1600 Studenten der 31. März ein Stichtag. Bis zu diesem Tag, so sieht es die Prüfungsordnung vor, mussten sie die Zwischenprüfung beziehungsweise das Vordiplom absolviert haben, um ihr Studium fortsetzen zu dürfen. Die Magister- und Diplom-Studiengänge sollen auslaufen und ganz durch die neuen Bachelor- und Master-Angebote ersetzt werden. Das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium ist nun zu dem Schluss gelangt, dass die Prüfungsordnung nicht zu beanstanden sei, wie eine Sprecherin auf SZ-Anfrage mitteilte. Dies bedeute aber nicht, dass nun alle 1600 Studenten von der Universität fliegen. Fast alle seien in Bachelor-Studiengänge gewechselt oder hätten ihre Prüfungen fristgerecht abgelegt, sagte ein Sprecher der Hochschule. Es seien 55 ‚Härtefall-Anträge‘ gestellt worden, von denen 30 positiv bewertet worden seien. Letztlich würden etwa 25 Studierende zwangsexmatrikuliert.

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Großzügig regeln [20. Mai 2011]

Eigentlich ist die Sache doch ganz klar. Wer 2007 an der Uni Potsdam ein Diplom- oder Magisterstudium begonnen hat, der wusste, dass diese „alten“ Studiengänge in wenigen Jahren von Bachelor und Master abgelöst werden. Man musste in seine persönliche Studienzeitplanung mit einberechnen, möglichst in der Regelstudienzeit fertig zu werden. So erging es schon immer Studierenden, die beispielsweise unter einer Studienordnung begonnen hatten, die von einer neuen abgelöst wurde. Allerdings, und darin liegt jetzt das eigentliche Problem an der Universität Potsdam, erlosch der Prüfungsanspruch nicht. Man konnte an einigen Unis sogar das Studium unterbrechen, ohne dass man diesen Anspruch verlor. Und wenn der AStA nun Recht hat, und tatsächlich erst Beginn dieses Jahres bekannt gemacht wurde, dass 2012/13 bereits der Prüfungsanspruch endet, dann geht das nicht. Das können viele der bis zu 4000 Betroffenen gar nicht mehr schaffen. So kann man mit jungen Menschen, die einen Weg zur Teilnahme in der Arbeitswelt und Gesellschaft suchen, nicht umgehen. Was ist beispielsweise mit Alleinerziehenden, die nach Schwangerschaft und Elternzeit je nach Beurteilung nicht mehr als Härtefall gelten. Oder mit ausländischen Studierenden, denen bei einem erzwungenen Wechsel in ein Bachelorstudienfach der Verlust der Aufenthaltsgenehmigung droht. Oder den vielen Studierenden, die sich ihr Studium selbst finanzieren mssen – je nach Studienordnung sind auch dies keine Härtefälle.

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Die Zeit drängt: Die Universität Potsdam hat ihren Diplom- und Magisterstudenten sehr knappe Fristen gesetzt [20. Mai 2011]

Anfang dieses Jahres erhielten zahlreiche Studierende der Uni Potsdam einen Brief der Kanzlerin. Darin war zu lesen, dass aufgrund der Umstellung auf das Bologna-System die von ihnen belegten Diplom- oder Magisterstudiengänge in der nächsten Zeit eingestellt werden. „Studierende, die bis zum Zeitpunkt der Aufhebung des Studiengangs ihr Studium nicht beendet haben, verlieren ihren Prüfungsanspruch und werden exmatrikuliert, sofern sie nicht in einen anderen Studiengang der Universität Potsdam wechseln“, hieß es dort.

Obwohl die meisten Betroffenen schon seit Jahren wussten, dass ihre Studiengänge auslaufen, war dieses Schreiben doch ein Schock. Warum erklärt Jakob Weissinger vom AStA der Uni Potsdam. „Die Aberkennung des Prüfungsanspruchs ist ein in Deutschland einmaliger Vorgang“, sagt der AStA-Referent für Campuspolitik. Zudem sei bis 2010 nicht klar gewesen, welche Fristen überhaupt gelten. Nun seien Anfang des Jahres Fristen für letzte Prüfungstermine mitgeteilt worden, die meist bereits 2012 ablaufen. Wer nun für das laufende Semester noch Lehrveranstaltungen belegen müsste, sei zu spät. Bis dato sei den Studierenden gesagt worden, dass sie sich bis Fristende zur Prüfung anmelden können. Nun heiße es plötzlich, dass mit Fristende bereits der Prüfungsanspruch erlischt.

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STUDIUM: Asta will längere Frist für Prüfung. Angst vor Zwangsexmatrikulation [19. Mai 2011]

POTSDAM / NEUES PALAIS – Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) der Universität Potsdam fordert die Hochschule auf, Regelungen zum Auslaufen der Diplom- und Magisterstudiengänge zu ändern. Der Asta-Referent für Campuspolitik, Jakob Weißinger, sagte, der Anspruch auf eine Abschlussprüfung müsse verlängert werden.

Laut Hochschulleitung laufen im Zuge der Studienreform 50 Magister- und Diplomstudiengänge nach einer sechsjährigen Übergangsphase im Frühjahr 2013 aus. In Studiengängen wie Biochemie, Biologie und Chemie mit dem Abschluss Diplom müssen die Studenten spätestens bis zum 31. März 2012 ihre Prüfung abgelegt haben. Darüber wurden sie in einem Schreiben des Studiendezernenten vom Januar 2011 informiert. Laut Asta war den Studenten bislang lediglich in Nachsätzen der Rückmeldeaufforderung das Auslaufen ihres Prüfungsanspruchs in den alten Abschlüssen mitgeteilt worden. Der Brief vom Januar sei die erste ausführliche Information zum Thema.

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Urteil gegen Uni Potsdam: Gericht kippt Master-Zulassung [18. Mai 2011]

Eine Studentin hat gegen die Uni Potsdam geklagt. Nun hat das Oberverwaltungsericht Berlin-Brandenburg entschieden: Noten als Zulassungsbeschränkung sind nicht rechtens.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) hat die Notenregelung als Zulassungskriterium für das BWL-Masterstudium an der Universität Potsdam gekippt. In einem Beschuss vom 2. Mai 2011, der den PNN vorliegt, hat das Gericht eine Beschwerde der Universität gegen die Verpflichtung zur Zulassung einer Klägerin zum BWL-Masterstudium zurückgewiesen. In dem Beschluss hat das OVG zudem Zweifel daran geäußert, ob Noten als Zugangsvoraussetzungen für ein Masterstudium überhaupt zulässig sind. Dem Brandenburgischen Hochschulgesetz lasse sich nicht eindeutig entnehmen, dass der Gesetzgeber „kapazitäre Zulassungsschranken“ vorsieht. Zum anderen traf das Gericht eine grundsätzliche Aussage, dass man Studierenden ein Masterstudium nicht verwehren könne, wenn es für einen bestimmten Beruf Voraussetzung ist.

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2011 Sommerfest mit den Ohrbooten [6. Mai 2011]

Sommerfest mit den Ohrbooten

Einen Monat vor dem traditionellen Hochschulsommerfest der Potsdamer Studierenden steht das Programm nun fest. Die Open-Air-Party findet am 4. Juni ab 14 Uhr am Campus Neues Palais unter dem Motto „Grenzenlos Sommer“ statt, war vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Potsdam am Donnerstag auf PNN-Anfrage zu erfahren. Als Hauptband spielt ab 22 Uhr die Berliner Band Ohrbooten, die sich einem Mix aus Reggae, Alternative, Jazz und Hip Hop verschrieben hat. Weiterhin solle „höchstwahrscheinlich“ die Rock-Punk-Band Camera auftreten, sagte AStA-Sprecher Kai Gondlach. Zudem würden Studentenbands der Universität und der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) auftreten. Für Essen, Trinken und ein vielfältiges Rahmenprogramm sei gesorgt.

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LEHRE: Diplom-Studenten fürchten massenhafte Exmatrikulation Universitätsleitung spricht von „Blödsinn“ / 2012 enden erste „alte“ Studiengänge [6. Mai 2011]

LEHRE: Diplom-Studenten fürchten massenhafte Exmatrikulation
Universitätsleitung spricht von „Blödsinn“ / 2012 enden erste „alte“ Studiengänge

POTSDAM – Eine Zwangsexmatrikulation droht nach Ansicht des Landesausschusses der Studentinnen und Studenten der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW-Studis) einer enormen Zahl von Studenten der Universität Potsdam. 4300 und damit ein Fünftel aller derzeitigen Studierenden der Uni seien vom Auslaufen der traditionellen Abschlüsse Magister und Diplom ab dem Jahr 2012 betroffen.

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Verkehr: Mit Leihrädern zum nächsten Campus [5. Mai 2011]

POTSDAM – Das Studierendenparlament (StuPa) der Universität Potsdam hat die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit dem Leipziger Fahrradverleih „Nextbike“ beschlossen. Sie soll Potsdamer Studenten eine kostenlose Fahrradausleihe ermöglichen. Die Vereinbarung ist auf das Jahr 2011 begrenzt.

„Nextbike“ baut derzeit in Potsdam seinen Fahrradverleih aus und bietet bereits 150 Fahrräder an 18 Stationen (Foto: MAZ/ B. Gartenschläger) in der Landeshauptstadt an. Auch alle drei Campi der Universität Potsdam sind mit den grün-silbernen Stationen ausgestattet. Nutzen können Studenten den Verleih ohnehin – allerdings bislang gegen Bezahlung: Ein Euro pro Stunden, acht Euro pro Tag.

Weiterlesen auf www.maerkischeallgemeine.de

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