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Der AStA kritisiert die Neuverhandlung des Rahmenvertrags der VG Wort

Zeitreisen sind nicht möglich? Dann stellt euch doch mal folgendes Szenario vor: Unsere Online-Lernplattformen sind leer, in den Bibliotheken und am Kopierer stehen Studierende Schlange.Was wir für alte Bilder längst vergangener  Zeiten halten, könnte schon bald wieder zum traurigen Alltag werden. Denn mit dem neuen Unirahmenvertrag der VG Wort, wird das Angebot von Online-Lehrmaterialien beträchtlich schrumpfen. Zwangsläufig würde die bildungspolitische  Digitalisierung gehemmt werden und der freie Zugang zu Lehrmaterialien erschwert.

Der AStA lehnt die Neuregelung des Rahmenvertrags kategorisch ab. Bildung muss in unseren Augen weiterhin offen und frei für alle bleiben. Fachbücher und Kopien kosten die Studierenden eine Menge Geld, dieser finanzielle Aufwand kann nicht von allen geleistet werden.

Aus genannten Gründen spricht sich der AStA gegen den Beitritt zum Rahmenvertrag aus und begrüßt die derzeitige Haltung der Potsdamer Universitätsleitung, auf der nächsten Landesrektorenkonferenz Brandenburg gegen den Vertrag zu stimmen und mit den Bundesländern  Niedersachsen, NRW, Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Thüringen gleichziehen zu wollen.. Damit erhoffen wir uns eine Neuverhandlung des Vertrags zu erzwingen und der VG Wort nicht die Macht über unser Lehrangebot zu überlassen.

Des  Weiteren empfiehlt der AStA allen Studierenden der Universität, sich alles an angebotenen Materialien vor dem 1.1.2017 herunterzuladen und extern zu sichern.

Bildung muss weiterhin für alle offen sein! Sie darf nicht abhängig davon sein, welchen bürokratischen Aufwand die Dozent*innen bereit sind zu leisten, oder den finanziellen Mitteln, welche Studierende für Lehrmaterialien zur Verfügung haben.

Jessica Obst  [25. November 2016]

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